Der Loafer ist ein Schlupfhalbschuh mit Absatz, sagt der Fachmann. Für die Frau von Welt ist der Loafer einfach der Schuh, der modischen Auftritt mit Alltagstauglichkeit verbindet. Der Loafer ist flach und hat einen Absatz, damit wirkt er im Geschäftsleben formeller als der absatzlose Mokassin. Auch in den Loafer kann aber einfach hineingeschlüpft werden, schneller kann ein Schuh nicht angezogen werden. Leicht und aus weichem Material von hoher Qualität hergestellt, begleitet er seine Trägerin durch den Tag, gerne durch den ganzen Tag bis hin zu den Freizeitaktivitäten. In Deutschland ist der Loafer übrigens auch als Slipper bekannt, dieser Unisex-Schuh wird natürlich auch von Männern gerne getragen. Bei ihnen gilt er jedoch nicht als förmliche Fußbekleidung, wird also im Geschäftsleben nicht immer akzeptiert.
Der Pennyloafer und seine Nachfolger
Der erste Loafer überhaupt war der Pennyloafer, erdacht bzw. benannt zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den USA. Ab etwa 1930 eroberte er die Universitäten und wurde schnell zum Vorzeigeschuh der Ivy League, der bedeutendsten Hochschulen also. Der Name kommt vom Penny, den die Studenten als Glücksbringer unter die Sohle steckten, nur dieser Schuh hat eine Aussparung in der Sohle, in die der Penny genau reinpasst. Dabei blieb es aber nicht, die ganze Welt wollte den Loafer haben, in der Mitte des letzten Jahrhunderts übernahmen die Italiener, bereits im Folgejahrzehnt wurde der
Gucci-Slipper erdacht, der mit seiner Miniaturtrense auf dem Vorderfuß noch heute zu den begehrtesten Modellen gehört. Jeder namhafte Designer wird sich des Loafers annehmen, ein ununterbrochener Siegeszug!
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